Mit Millionärfonds die Abgeltungssteuer umgehen

Abgeltungssteuer Millionärsfonds
Abgeltungssteuer
Millionärsfonds

Da das Gesetz zur Abgeltungssteuer nicht mehr zulässt, Kursgewinne nach einer bestimmten Spekulationsfrist steuerfrei zu erhalten, muss man als Anleger nach Möglichkeiten suchen, die Abgeltungssteuer zu umgehen. Wer dabei zusätzlich noch flexibel bleiben möchte, hat es wahrlich nicht leicht.

Wenn Sie allerdings zu den Anlegern gehören, die über ein großes Vermögen verfügen, gibt es eine Möglichkeit, die eigenen Geldanlagen vor dem deutschen Fiskus und der Abgeltungssteuer zu retten. Diese Möglichkeit liegt in Luxemburg, wo durch gesetzliche Regelungen der Weg für sogenannte Millionärsfonds frei gemacht wurde.

Ein Millionärsfonds wird von einem Anleger eröffnet und ist in der Regel nur für den Anleger selbst und seine Angehörigen nutzbar. Es besteht jedoch auch die Option, dass sich mehere Anleger zusammentun und ihr Vermögen in einem Pool zusammenfassen. Der Vorteil liegt ganz einfach darin, dass man sein Vermögen innerhalb der Millionärfonds so oft umschichten kann, wie man will, ohne dafür Steuern bezahlen zu müssen.

In Luxemburg fällt für Kursgewinne sowieso keine Steuer an und in Deutschland werden die Einkünfte erst steuerpflichtig, wenn man das Geld zurück ins Land holt.

Wer allerdings einen solchen Millionärsfonds noch vor Ende 2008 eröffnet, kann die Gewinne auch später steuerfrei nach Deutschland zurückholen, sofern das Investment mindestens 12 Monate betragen hat. Der Bestandsschutz durch das Gesetz zur Abgeltungssteuer gilt also auch bei solchen Anlagen. Die Mindesteinlage bei solch einem Millionärsfonds beträgt allerdings 1,2 Millionen Euro, von denen 125.000 Euro sofort eingezahlt werden müssen. Dies sorgt dafür, dass nur wenige Anleger von dieser Möglichkeit, die Abgeltungssteuer zu umgehen, Gebrauch machen können.

Sollten Sie allerdings in der glücklichen Situation sein, diese Beträge aufbringen zu können, dann ist der Millionärsfonds eventuell eine Alternative, die Sie nicht aus dem Blickfeld verlieren sollten. Auf diese Art und Weise kann man ein großes Steuersparpotential ausschöpfen, welches auch noch in Zukunft langefristig nutzbar ist.