Die Buchhaltung: das Herz eines Unternehmens

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Buchhaltung

Was in großen Unternehmen wie von selbst nebenbei läuft, weil es dafür eigene Abteilungen gibt, ist für kleine Unternehmer und Mittelständler oft der pure Horror: Sie müssen ihre Buchhaltung auf dem aktuellen Stand halten, um zu wissen, wie es finanziell um die Firma bestellt ist und dem Finanzamt sowie Betriebsprüfern jederzeit die Bilanzen vorlegen zu können. Unternehmen, die bezüglich der Buchführung bestimmten Vorschriften unterliegen, lagern die Buchhaltung ohnehin an Experten aus oder beschäftigen dafür eigenes Personal. Das betrifft insbesondere Firmen, welche zur doppelten Buchführung verpflichtet sind. Der Grund: Für die Inhaber ist der Aufwand schlicht zu groß, um diese Aufgabe selbst zu übernehmen. Zudem fehlt es oft am nötigen Detailwissen, um die Buchhaltung korrekt zu führen.

Kleine Unternehmen kommen dagegen meist mit einer einfachen Gewinn-und-Verlust-Rechnung aus, die von den Inhabern selbst erstellt werden kann. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von zuverlässigen Softwarelösungen, die speziell auf die Buchhaltung zugeschnitten sind. Der zeitaufwendigste Teil besteht in der Eingabe der jeweiligen Summen von den Belegen, alles andere erledigt die Software automatisch.

Ein Programm für Profis

2003 ging das Unternehmen e-conomic Deutschland an den Start, das mit seiner Software innerhalb weniger Jahre zu einem der führenden Anbieter für Buchhaltungssoftware in Europa herangewachsen ist. Die Software ist speziell auf Freelancer, kleine Betriebe, Mittelständler und Steuerberater zugeschnitten und wurde 2013 von nahezu 190.000 Kunden genutzt. Auf der Seite e-conomic.de finden die Kunden neben aktuellen Informationen im Blog außerdem Angebote für einen kostenlosen Support, etwa Online-Schulungen für das richtige Handling der Software.

Das Betriebsvermögen richtig verbuchen

Statt größere Investitionen komplett über Bankdarlehen zu finanzieren, sammlen viele Firmen lieber einen Teil der Überschüsse, um die Eigenkapitalquote zu erhöhen. Seit dem 1. Januar macht das die Buchhaltung aber etwas komplizierter. Zu diesem Stichtag wurde nämlich die sogenannte Abgeltungssteuer eingeführt. Seitdem wird auf Kapitalerträge wie Zinsen und Dividenden eine pauschale Steuer von 25 Prozent erhoben. Große Unternehmen beschäftigen üblicherweise Experten, die sich um die Verwaltung des Vermögens kümmern. Sie investieren zumindest einen Teil des Geldes steueroptimiert, sodass sie zumindest einen Teil der Abgeltungssteuer einsparen können. Das funktioniert beispielsweise bei Immobilienfonds mit einem hohen Auslandsanteil. Denn sofern die Einnahmen im Ausland erzielt werden, können sie steuerfrei ausgeschüttet werden.

Auch Freelancer oder Unternehmer, die mit ihrem Privatvermögen haften, haben Möglichkeiten, die Abgeltungssteuer zu umgehen. Sie können beispielsweise mit einer fondsgebundenen Lebens- oder Rentenversicherung Vermögen aufbauen. Ihnen dient dieses Kapital in erster Linie der privaten Altersvorsorge und der Absicherung von Krediten, falls größere Investitionen erforderlich sind. Allerdings sollten sie eine große Sorgfalt auf die Auswahl des Beraters legen. Denn viele Anlageberater, auch diejenigen, die im Auftrag der Hausbank agieren, erhalten einen Großteil ihres Gehaltes über Provisionen. Das bedeutet: Sie sind daran interessiert, Anlageprodukte zu verkaufen, die eine hohe Provision versprechen und haben die Interessen des Anlegers nicht unbedingt im Blick.

Bildquelle: www.schneller-schlau.de (Video http://www.youtube.com/watch?v=DaIG1MtVjPI, Gewinn-und-Verlust-Konto endlich verstehen), Benjamin Klack (Bild, Buchhaltung) / youtube.de, pixelio.de